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Zimt-Quark-Orangen-Törtchen

Zimt-Quark-Orangen-Torte

Neulich brauchte ich ein winterliches Dessert und habe mich mal wieder vom Knusperstübchen inspirieren lassen. Da der Hauptgang schon reichlich war, habe ich das Ganze ein wenig leichter gestaltet, Reste aus der Advents-Keks-Dose wiederverwendet und am Ende auf zwei kleine Springformen verteilt, um zwei Freundinnen glücklich zu machen 🙂

Hier also das Rezept – wird im nächsten Winter sicher wiederholt:

  • 100 g übriggebliebener Spekulatius
  • 130 g Amarettini
  • 80 g flüssige Butter
  • 300 ml Orangendirektsaft
  • 100 g Zucker
  • 2 Pck. Agartine (Pulver)
  • 500 g Magerquark
  • 250 g leichte Sahne
  • 1 EL Zimt
  • 1 EL Orangenabrieb

Spekulatius und Amarettini mahlen, mit der Butter mischen, als Boden in die Springförmchen geben, festdrücken, kalt stellen.Zimt-Quark-Torte mit Spekulatius dekoriert

250 ml Orangensaft und den Zucker langsam erhitzen und köcheln lassen, bis der Zucker sich komplett aufgelöst hat. In der Zwischenzeit die Agartine einweichen lassen. Wenn der Zucker aufgelöst ist, die aufgequollene Masse in den heißen Saft geben, gut verrühren. 50 ml der Masse abschöpfen und zum restlichen Orangensaft geben. Beide Saft-Massen abkühlen lassen.

Während der Saft abkühlt, den Quark mit dem Zimt und der Orangenschale verrühren, die Sahne schlagen und unterheben. Schließlich den gesüßten Saft unter die Quarkmasse geben und alles gut verrühren. Auf die Böden verteilen, glatt streichen, kalt stellen.Anschnitt der Zimt-Quark-Orangen-Torte

Nach ca. 2 Stunden – wenn die Masse schön fest geworden ist – muss man den restlichen Saft leicht erhitzen, so dass er wieder flüssig ist, und verteilt ihn als dritte Schicht auf dem Kuchen. Mit Granatapfelkernen, Cranberries und Spekulatius verzieren.

Guten Appetit!

Stück der Zimt-Quark-Orangen-Torte

Herbstliche Kürbis-Tarte

 

fertige Kürbistarte mit Mürbeteigblättern am Rand dekoriertKürbis gab es bei uns bisher fast immer herzhaft, als Suppe, Auflauf, Ofengemüse,… Seit einer gefühlten Ewigkeit wollte ich einen süßen Kürbiskuchen backen. Der super-sonnige Spätsommer-November bot da natürlich genau die richtige Kulisse. Und so gab es hier neulich eine hammerleckere Kürbis-Tarte, die dank der Anregung von Mara’s Life is full of goodies auch noch super aussah.

Wie immer in der letzten Zeit habe ich die Backorgie nicht geplant und habe das Rezept daher an den (Kühl)Schrank-Inhalt angepasst, hat aber super geklappt 🙂

Hier meine Variante des Rezepts.

Zutaten für den Boden:

  • 250 g Butter
  • 390 g Mehl
  • 90 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 5-6 Esslöffel Wasser
  • 1/2 Teelöffel Zimt

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und für ca. 1 Stunde kaltstellen. Danach etwa 2/3 des Teigs in eine gebutterte und gemehlte Form geben und diese auskleiden. Den Rest des Teigs ausrollen und ein Motiv eurer Wahl ausstechen.Kleiner Hokkaido-Kürbis

Zutaten für die Kürbis-Füllung:

  • 1 Ei
  • 125 g Crème fraîche
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 gehäufter Teelöffel Zimt
  • 250 g Kürbispüree
  • 1 gehäufter Teelöffel Speisestärke
  • ca. 2 Esslöffel Wasser
  • 25 g Crème fraîche
  • 50 g Skyr
  • 15 g Zucker

Für das Kürbispüree einen Hokkaido-Kürbis vierteln, entkernen und auf einem Blech bei 200°C für 45 Minuten in den Backofen schieben.  Die Kürbisstücke etwas abkühlen lassen und dann pürieren. Den Rest des Pürees könnt ihr im Kühlschrank aufbewahren (oder sogar einfrieren) und weiterverarbeiten. Ich empfehle dafür zum Beispiel dieses Rezept. Seeeeeehr lecker.

Die Kübistarte mit Strudelverzierung und Mürbeteigrand vor dem Backen

Aber zurück zur Füllung: Die Speisestärke im Wasser auflösen. Die restliche Zutaten gut verrühren, zum Schluss die aufgelöste Speisestärke unterrühren. Die Kürbis-Masse auf dem Teig verteilen. Crème fraîche, Skyr und Zucker gut verrühren und Kekse auf der Masse verteilen, mit einer Gabel ein Marmor-Muster hineinziehen.

Zum Schluss die ausgestochenen Teig-Kekse auf dem Rand verteilen, so dass sie auf die Kürbis-Tarte überlappen. Den Kuchen für ca. 25 – 30 Minuten bei 180°C auf dem mittleren Rost backen. Auskühlen lassen, genießen.

 

Zimtwürfel à la Mara

Zimt ist ja nicht nur zu Weihnachten, in Kürbissuppen oder Apfelgebäck ein Knaller. Zimt geht immer. Und daher musste ich irgendwann die Zimtwürfel aus „Maras Sweet Goodies“ (nein, ich schreibe das nicht mit Apostroph 🙂 ) nachbacken. Und was soll ich sagen? Lecker.Zimtwürfel auf einem Teller mit lila Blümchen auf unserem Gartentisch

Ihr müsst 120g weiche Butter mit 250 g Zucker gut verrühren, dann 2 Eier dazugeben, wieder rühren, dann 250 g Mehl mit 1 Päckchen Backpulver und 1 Esslöffel Zimt mischen und zusammen mit 250 ml Milch unter den Teig rühren.

In einer gebutterten Form für ca. 1 Stunde bei 180°C backen (im Buch steht 45 Minuten, aber das hat bei meinem Ofen bei Weitem nicht gereicht).Nahaufnahme der Zimtwürfel auf dem Gartentisch

Anstelle der von Mara vorgeschlagenen heißen Schokoladensoße habe ich auf den warmen Kuchen Bitterschokolade-Raspeln gestreut, die dann verlaufen sind. Nach dem Auskühlen in Würfel schneiden, servieren. Hier gingen die ersten Würfel noch lauwarm weg. Wird wieder gemacht. Allerdings mit etwas weniger Zucker und dafür mehr Zimt. Hmmmmmm.

Zimt-Apfel-Schneckenkuchen

apfelzimtschneckenkuchenZu diesem leckeren Kuchen hat mich Sandra von Sandras Tortenträumerei inspiriert. Da ich keine frische Hefe im Haus hatte, aber stattdessen noch Vanille, die ich unbedingt verwenden wollte, habe ich das Ganze sehr frei interpretiert.

Für den Teig:
250 g Quark
8 EL Milch
8 EL Pflanzenöl
1 Ei (Größe L)
150 g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
Alles auf mittlerer Stufe gut verrühren.
Nach und nach 500 g Mehl und 1 Pck. Backpulver/Weinsteinpulver dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Dann den Teig zu einem Rechteck ausrollen.

Für die Füllung:
3 Äpfel schälen, klein schneiden und in 2 EL Butter, 1 EL Zimt und mit dem Mark einer Vanilleschote ca. 10 Minuten anschmoren.
50 g Butter leicht erwärmen, bis sie flüssig ist und je nach Süße der Äpfel ca. 50 g Zucker darin auflösen. Die Zuckerlösung auf den Teig streichen, die Äpfel darauf verteilen und das Ganze aufrollen.
Danach ca. 2 cm dicke Schnecken abschneiden und in eine Springform nebeneinandersetzen. Bei 180°C ca, 25 Minuten backen.

Ich habe dann noch 100 g Puderzucker mit etwas Milch verrührt und auf die noch heißen Schnecken gepinselt.