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Zeit schenken

grüne und rosa Macarons auf einem GebäcktellerDiverse Händler haben es in diesem Jahr im Bild umgesetzt – Geschichten erzählen ist das neue Werbeerfolgsgeheimnis. Aber sie haben ja recht: Zeit schenken ist einfach am schönsten. Die Zeit, die ich beim Schreiben der Weihnachtspost verbringe, beim Aussuchen und dann beim Einpacken der Geschenke, die Zeit für ein ausgiebiges Telefonat, für einen Besuch beim Adentsfenster.

Und Zeit mit guten Freunden. Mitten in der Adventshektik einen Nachmittag alles andere sein lassen, die Küche und ihre Utensilien mit Zucker und Schokolade einsauen, den Backofen heiß laufen lassen und dabei reden, schweigen, Musik hören, tanzen, Kaffee trinken, Gemüse knabbern, Fotos machen und glücklich sein.Rührmaschine rührt lila eingefärbten Eischnee

Wenn man diese Zeit dann noch mit den nettesten Ladies verbringt, die die Küche in diesem Jahr bevölkert haben und dabei wundervolle Macarons entstehen, dann ist es einfach ein wundervoller Adventstag. Dankeschön, ihr wisst, wer ihr seid <3grüne Macaronschalen auf einem Backblechverschiedene Macarons auf einem Tellerchen angerichtet

Süß und mit Flügeln

Muffin mit einer kleinen Marzipaneule obendrauf. Mein Lieblingstestesser hat sich mal wieder Blaubeermuffins gewünscht und die kriegt er natürlich auch. Nach dem wundervollen Rezept von Miss Blueberrymuffin.

Zur Spielemesse sollten sie aber etwas, nun ja, verspielter werden. Und so habe ich ihnen kein Sahnehäubchen verpasst, sondern die Eulenanleitung von Sandras Tortenträumereien genutzt. Ich hatte keinen Fondant da und habe daher Marzipan verwendet.

Und so winken den Gewinnern (und auch alles Nicht-Gewinnern, denn bei den Spieletagen gewinnen wir am Ende immer alle 🙂 ) morgen diese wunderbaren kleinen Köstlichenkeiten zur Erholung.

Macarons − oder so ähnlich

macarons_detail_130919Wenn es regnet, (aber auch bei gutem Wetter) kriege ich regelmäßig Anfälle von Back-Wahn. Und da ich immer noch in Urlaubsromantik schwelge, und mir außerdem eine Ausgabe von „Macarons & Gourmandises“ von Hachette (sieht aus, als wäre es eine Vorgängerausgabe hiervon) mitgebracht habe, habe ich heute in Eischnee und Mandeln geschwelgt. Aber was soll ich sagen – die Zutaten haben sich standhaft geweigert, echte Macarons zu werden. Aber der Reihe nach.

Zuerst habe ich
3 Eiweiß mit 15 g Zucker zu sehr steifem Schnee geschlagen,
200 g Puderzucker und 125 g gemahlene Mandeln gemischt, fein gesiebt und vorsichtig unter den Eischnee gehoben.

Dann rote und blaue Lebensmittelfarbe unter einen Teil der Masse gegeben – die daraufhin ziemlich flüssig wurde (nein, das sollte nicht so sein…)

macarons_2_130919Die flüssige lila und die weniger flüssige helle Masse habe ich auf ein Backblech gespritzt. Rezeptgemäß durften die kleinen Makrönchen eine Stunde lufttrocknen, bevor sie bei 160°C (Umluft) für 12 Minuten im Ofen verschwa.
Prima – dachte ich. Die „Coques“ dachten wohl anders. Zumindest weigerte sich das komplette Mandelteam, standesgemäße Füßchen zu kriegen. Und die lila Mannschaft ist zu großen Teilen zu Riesenmonstern mutiert.

Kurzerhand habe ich keine aufwändige Füllung produziert, sondern eine ziemlich standardmäßige Praliné-Ganache (Rache ist süß 😉  Jetzt sehen die Minis zwar aus wie deutsches Weihnachtsgebäck, aber sie schmecken très français nach gaaaaaaaaaaaanz viel Urlaub und Sonne und Meer (findet auch der Lieblinsgtestesser).

Bon app‘!